Wiener Nachhilfeinstitute strotzen der Krise
Schlagwörter:krise, nachhilfe, österreich, wien, wirtschaftskrise Aktuelles Kein Kommentar »In Österreich geht es momentan hoch her: Während die einen fordern, dass reguläre Schullehrer ihren Schülerinnen und Schüler kostenlose Nachhilfe geben, zeigt sich bei den privaten Anbietern, dass diese weiterhin wachsen und sich auch in den Sommerferien über stärkere Umsätze freuen können. So schreibt der Regionalteil des ORF:
“Die schlechte wirtschaftliche Lage wirkt sich offenbar kaum auf die Nachhilfeinstitute aus. Obwohl die Preise heuer zum Teil stark angehoben wurden, läuft das Geschäft mit der Nachhilfe sehr gut.” (Quelle)
Auch interessant ist die aktuelle Preisentwicklung in Österreich:
“Die Wiener Arbeiterkammer hat die Preise von 27 Lerninstituten in Wien genauer unter die Lupe genommen. Demnach sind Nachilfestunden in Gruppen heuer um 14 Prozent teurer als noch im Vorjahr. Eine Stunde kostet bis zu 28 Euro. Die Preise für Einzelunterricht sind hingegen mit bis zu 49 Euro in etwa gleich geblieben. Auch private Nachhilfe kostet mehr. Dabei ist eine Stunde mit bis zu 33 Euro um mehr als 18 Prozent teurer als noch im vergangenen Sommer.” (Quelle, Hervorhebungen von mir)
Nur von den deutschen Instituten hört man nicht viel. Sollte es doch so sein, dass wir trotz Wahlkampf wenig über die Bildung unserer Kinder sprechen? Kommerzielle Nachhilfe sollte meiner Meinung nach doch auch in dem Zusammenhang aufgegriffen werden. Oder was meinen Sie?

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