Frankfurter Rundschau: “Jeder Zweite paukt nach Schulschluss”

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Soeben habe ich folgenden Beitrag bei der Frankfurter Rundschau gesehen, der nicht nur bestätigt, dass Nachhilfe für viele Schüler (leider) unabdingbar ist, sondern auch, dass das Fach Mathematik hierfür oft der häufigste Grund ist:

“An der Spitze der Nachhilfefächer steht unangefochten die Mathematik. Das liege nicht nur an der komplexen Materie, sagte Zepf-Leiter Professor Reinhold S. Jäger, sondern auch an den Lehrern.
Bei einer Umfrage zu den didaktischen Fähigkeiten ihrer Pädagogen hagelte es von Schülerseite laut Jäger schlechte Noten: “Ein Drittel bekam eine Vier oder eine schlechtere Note.”"
(Quelle)

Dies dient mir wiederum als interessanter Anstoss, über den ich bald gerne mit Ihnen diskutieren möchte: Wie muss eine gute Mathematik-Nachhilfe denn überhaupt aussehen?

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Auch der Schülerhilfe geht’s gut …

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In meinem Beitrag gestern habe ich es schon angedeutet: Die Wirtschaftskrise schlägt sich offenbar nicht auf den Nachhilfemarkt aus. Die Bestätigung kommt auch heute aus Deutschland in einer Pressemeldung der ZGS Schülerhilfe:

“Auch wenn die Zeiten schwieriger werden, wollen viele Familien auf zusätzliche individuelle Förderung nicht verzichten. Gerade in Krisenzeiten erkennen Schüler und ihre Eltern den Wert zusätzlicher individueller Förderung. … „In Gesprächen mit Eltern erfahren wir, dass es vielen Familien zurzeit schwer fällt, sich die zusätzliche Förderung zu leisten. Sie verzichten dann aber lieber auf andere Dinge als auf die Nachhilfe.“ erklärt Marion Lauterbach, von der Schülerhilfe.” (Quelle)

 

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Hamburger Abendblatt: “Nachhilfe – ein Milliardengeschäft”

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Nachhilfe wird immer mehr zum Presse- und Medienthema. Fast täglich lese ich neue Artikel und Pressemeldungen, die sich mit unserem “täglich Brot” beschäftigen. Meine Prognose, dass Nachhilfe dadurch auch eines der Themen des ominösen “Superwahljahres 2009″ werden könnte, scheint dies zu bekräftigen. 

Heute mal als Pressespiegel das Hamburger Abendblatt. Hier einige Auszüge:

“Galten Nachhilfeschulen bis vor wenigen Jahren noch eher als Sammelbecken für leistungsschwache Schüler, so sind sie laut VNN-Chefin Sussieck mittlerweile eine “selbstverständliche Ergänzung des schulischen Angebots”.” (Quelle)

“Bundesweit konkurrieren derzeit mehr als 3000 private Nachhilfeschulen miteinander. … “Die institutionellen Anbieter machen jedoch gerade einmal ein Drittel des Marktes aus”, sagt Cornelia Sussieck. Der “Graumarkt” sei riesig. “Es ist nirgendwo erfasst, wie viele Lehrer nach Dienstschluss privat Nachhilfestunden erteilen, oder wie viele Studenten sich mit Nachhilfe etwas dazu verdienen.” ” (Quelle)

 

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