Leserbrief zum Thema “Nachhilfekredite”
Schlagwörter:eltern, honorar, kosten, kredit, nachhilfe, nachhilfekredit Aktuelles Kein Kommentar »Am vergangenen Wochenende erreichte mich folgende E-Mail von Emke Eilers, www.diematheschule.de, die ich hier als Leserbrief mit seinem Einverständnis gerne veröffentlichen möchte. Ich gebe den “Brief” damit frei zur Diskussion. ;-)
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Nachhilfemarkt gibt es diverse Angebote, die eine sinnvolle Investition in die Zukunft der Kinder darstellen.
Wenn Eltern ihre Kinder durch guten Nachhilfeunterricht fördern, so kann daran nichts Falsches sein. Schließlich gibt es auf anderen (Einkommens-)Ebenen noch ganz andere Möglichkeiten, die auch ausgeschöpft werden. So lassen sich im Netz Privatschulen finden, die für den jährlichen Unterricht rund 35TE verlangen und sich erfolgreich am Markt etabliert haben. Das sind 100 Euro im Monat vergleichsweise lachhaft.
Natürlich ist es bedenklich, wenn man den einkommensschwachen Schichten jetzt auch noch Kredite für Nachhilfeunterricht anbietet. Allerdings mußte ich auch schon Gespräche führen, die mir gezeigt haben, dass Alleinerziehende Mütter oder Eltern mit schmalem Geldbeutel sich gute Unterstützung nicht leisten können. Das gilt jedoch für viele Dienstleistungen und Produkte. Wer mit Golf-Geld zu Mercedes geht, kommt eventuell nur mit einem Satz Alufelgen nach Hause.
Letztlich muß Qualität das höhere Honorar rechtfertigen. Wer Kinder hat und fördern will, sollte dies einfach berüchsichtigen.
Beste Grüße
Emke Eilers

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