Felix Donhöfner und Christian Grün bieten auf ihrer Seite MatheHilfe.biz hilfreiche Nachhilfevideos rund um mathematische Probleme an – und das im Vergleich zu einigen anderen Anbietern völlig kostenlos. Sie haben damit schon die Aufmerksamkeit einiger Zeitungen (z.B. FAZ und FOCUS) auf sich gezogen und arbeiten mittlerweile mit einigen Lehrstühlen für Mathematikdidaktik zusammen, um die Qualität der Videos weiter zu verbessern.
Interessant wird sicherlich auch die iPhone-App, die die Macher von MatheHilfe.biz entwickeln – so können Schülerinnen und Schüler oder auch Studenten die Zeit unterwegs z.B. in Bus und Bahn nutzen, um sich noch einmal Lernstoff per Video erklären zu lassen.
Ein tolles Programm, das sehr vielversprechend aussieht und sicherlich eine Bereicherung für viele Rechen- und Mathe-geplagte Kinder sein kann, ist Rechennachhilfe 1-9. Hier einige Informationen:
“Umfangreiches Rechenprogramm für die Grund- und Hauptschulklassen 1-9. Einführungen in die verschiedenen Rechengänge und schrittweise Lösungshilfen erlauben selbständige Erarbeitung und Übung fast aller Aufgabenarten vom Grundrechnen bis zur gesamten Geometrie und Zinsrechnung. Die Ergebnisse des integrierten Taschenrechners lassen sich per Tastendruck in die Kästchen für Zwischen- und Endergebnisse übertragen. Das Programm läuft ohne Installation.” (Quelle)
Sie können sich das Programm hier kostenlos herunterladen. Es eignet sich natürlich auch im Rahmen einer Dyskalkulie-/Rechenschwäche-Förderung oder für die Mathenachhilfe.
Soeben habe ich folgenden Beitrag bei der Frankfurter Rundschau gesehen, der nicht nur bestätigt, dass Nachhilfe für viele Schüler (leider) unabdingbar ist, sondern auch, dass das Fach Mathematik hierfür oft der häufigste Grund ist:
“An der Spitze der Nachhilfefächer steht unangefochten die Mathematik. Das liege nicht nur an der komplexen Materie, sagte Zepf-Leiter Professor Reinhold S. Jäger, sondern auch an den Lehrern.
Bei einer Umfrage zu den didaktischen Fähigkeiten ihrer Pädagogen hagelte es von Schülerseite laut Jäger schlechte Noten: “Ein Drittel bekam eine Vier oder eine schlechtere Note.”" (Quelle)
Dies dient mir wiederum als interessanter Anstoss, über den ich bald gerne mit Ihnen diskutieren möchte: Wie muss eine gute Mathematik-Nachhilfe denn überhaupt aussehen?
In der letzten Umfrage habe ich gefragt, in welchem Fach Ihre Nachhilfeschüler die größten Probleme haben. Die eindeutige Antwort: Mathematik mit 44% aller abgebenen Stimmen (siehe Grafik rechts).
Viele wird dies nicht überraschen. Der hohe Anteil an Deutsch lässt sich auf viele Legasthenietrainer zurückführen, die diesen Blog lesen. Englisch an dritter Stelle mit 16% gilt bekanntlich schon lange als eines der klassischen Nachhilfefächer.
Woran liegt der hohe Anteil in Mathe? Vielleicht daran, dass Mathematik immer noch eines der großen “Angstfächer” für viele Schüler und damit am negativsten belastet ist. Oft leider auch an Lehrern, die es nicht schaffen, Begeisterung für das Fach wecken zu können. Viele Mathebücher sind darüber hinaus einfach nicht gut gemacht, obwohl es schönes (aber natürlich für viele Schulen leider zu teures) Fördermaterial für den Rechenunterricht gibt.
Daher meine Frage direkt von dieser Stelle an alle Mathe-Nachhilfelehrer:
Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Wo liegen die Schwachstellen in der Schule? Und welche Medien und Tricks verwenden Sie, um Schülern, die in dem Fach Probleme haben, zu helfen? Alle Leser werden sich über Ihre Eindrücke bestimmt freuen. (Gerne können Sie mir diese auch per E-Mail an info@nachhilfeanbieter.de schicken!)
Das nächste Umfragethema: Wie werben Sie hauptsächlich für Ihr Angebot? Bitte geben Sie Ihr Voting rechts in der Spalte ab!
Der Blog für Ihren Erfolg bei der Arbeit mit Kindern
Dieser Blog richtet sich nicht nur an Nachhilfelehrer und -anbieter, sondern auch an Legasthenietrainer, Logopäden, Ergotherapeuten und alle anderen Unternehmer, die mit Kindern arbeiten und sich von der breiten Masse ihres Marktes erfolgreich abheben möchten.
David Gerlach
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