Jun 05
Am vergangenen Wochenende erreichte mich folgende E-Mail von Emke Eilers, www.diematheschule.de, die ich hier als Leserbrief mit seinem Einverständnis gerne veröffentlichen möchte. Ich gebe den “Brief” damit frei zur Diskussion. ;-)
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Nachhilfemarkt gibt es diverse Angebote, die eine sinnvolle Investition in die Zukunft der Kinder darstellen.
Wenn Eltern ihre Kinder durch guten Nachhilfeunterricht fördern, so kann daran nichts Falsches sein. Schließlich gibt es auf anderen (Einkommens-)Ebenen noch ganz andere Möglichkeiten, die auch ausgeschöpft werden. So lassen sich im Netz Privatschulen finden, die für den jährlichen Unterricht rund 35TE verlangen und sich erfolgreich am Markt etabliert haben. Das sind 100 Euro im Monat vergleichsweise lachhaft.
Natürlich ist es bedenklich, wenn man den einkommensschwachen Schichten jetzt auch noch Kredite für Nachhilfeunterricht anbietet. Allerdings mußte ich auch schon Gespräche führen, die mir gezeigt haben, dass Alleinerziehende Mütter oder Eltern mit schmalem Geldbeutel sich gute Unterstützung nicht leisten können. Das gilt jedoch für viele Dienstleistungen und Produkte. Wer mit Golf-Geld zu Mercedes geht, kommt eventuell nur mit einem Satz Alufelgen nach Hause.
Letztlich muß Qualität das höhere Honorar rechtfertigen. Wer Kinder hat und fördern will, sollte dies einfach berüchsichtigen.
Beste Grüße
Emke Eilers
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Mai 26
… titelt der österreichische Standard und scheint damit sogar Recht zu haben:
“Für eine Stunde durch Privatpersonen müssen durchschnittlich 22,06 Euro bezahlt werden. Das sind um 18,4 Prozent mehr als im Vorjahr bzw. um 52 Prozent mehr als noch 1996, wie aus der am Montag veröffentlichten jährlichen Erhebung der Arbeiterkammer (AK) über die Kosten der Nachhilfe hervorgeht.” (Quelle)
Als Grund für den Anstieg wird aber nicht eine Wirtschaftskrise oder das berühmte “schnelle Geld” o.ä. gesehen, sondern der immer noch steigende Bedarf an Nachhilfe. Das Gesetz des Marktes gilt auch hier: Der Preis wird bestimmt von Angebot und Nachfrage.
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Jan 15
Nachhilfe in einer über-kommerzialisierten Form, wie manche Anbieter sie betreiben, hat dazu geführt, dass der private Nachhilfesektor oft bei vielen Eltern einen schlechten Ruf hat. Daher ist einer der wichtigsten Schritte bei der Kundengewinnung, dass Sie Ihren Kunden (= Eltern) Transparenz vermitteln und ihnen klarmachen, dass …
- Ihr Unterricht von qualifizierten Kräften durchgeführt wird und
- Ihr Unterricht nicht beliebig lange dauert, sondern konkret die Probleme anpackt.
Der letzte Punkt ist besonders wichtig, da viele Eltern immer befürchten, dass ihr Kind für den Rest seiner Schulzeit Nachhilfe benötigen wird, wenn man einmal anfängt. Aber das muss nicht sein, wenn Sie auch Lerntechniken und Methoden vermitteln, die den Schülern wirklich weiterhelfen, und gezielt den Unterrichtsstoff aufarbeiten.
Mein Fazit: Eltern möchten Transparenz erfahren und über jeden Schritt im Unterricht informiert sein. So werden Sie eine starke Vertrauensbasis zu den Eltern aufbauen können und diese werden Sie dann auch gerne weiterempfehlen an andere Eltern, die dann auch bald zu Ihrem Kundenkreis gehören.
(Für “Schule sorglos” haben wir eine Broschüre entwickelt, die Eltern Tipps gibt rund um das Thema “Wie Sie die Kosten für Nachhilfeunterricht reduzieren”. Klicken Sie hier, um einen Blick in die Broschüre zu werfen.)
Foto: Fotolia, hannes eichi
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