Diskussion um Nachhilfe für Grundschüler
Schlagwörter:grundschule, grundschule sorglos, nachhilfe Pause, bitte! Kein Kommentar »Im medialen Sommerloch wird nun “Nachhilfe für Grundschüler” thematisiert. Nachhilfeinstitute berichten von steigenden Zahlen 8-10-Jähriger, was – und das ist irgendwo sogar verständlich – von Mitarbeitern der Schulverwaltung kritisiert wird:
“Das ist nicht nötig. Grundschulen können das alles richtig fördern. Die Lehrer sind dazu bestens ausgebildet.” (Peter Kleinsimon, Leiter der regionalen Schulberatungsstelle des Essener Schulverwaltungsamts, Quelle)
Das mag sein – aber warum sind Eltern offenbar nicht davon überzeugt und befürchten gar, dass ihre Kinder möglicherweise nicht auf die richtige Schulform am Ende der 4. Klasse versetzt werden? Der logische Schluss für viele Eltern ist dann die zusätzliche Förderung. Und Nachhilfe ist dann eine Form, in der das geschehen kann.
Wie treue Leser meines Blogs wissen, biete auch ich ein Grundschulförderkonzept an. Allerdings möchte ich “Grundschule sorglos” hiermit ganz klar von klassischer Nachhilfe abgrenzen: Meine Kursleiter pauken weder Schulstoff noch sollen gar Inhalte der erst noch kommenden Schuljahre “vorgelernt” werden. Bei uns geht es darum, dass die Kinder von Beginn an Techniken herangeführt werden, mit denen sie schneller und einfacher lernen können. Ein großer Schwerpunkt liegt dann auch darin, den Druck von den Kindern zu nehmen, sie lernen z.B. Methoden kennen, mit denen sie stressfreier arbeiten können. Und natürlich liegt ein großer Förderschwerpunkt dann auch in den Kompetenzbereichen Lesen/Schreiben und Rechnen – allerdings auf kreative, lernförderliche und motivierende Weise.
(An anderer Stelle hatte ich bereits Mitte 2008 den Leistungsdruck auf Grundschüler kritisiert.)


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