Umgang mit Rechenschwierigkeiten, Vortrag Prof. Wartha

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Umgang mit Rechenschwierigkeiten
Selten habe ich einen so lebendig gehaltenen Vortrag erlebt, wie der von Prof. Sebastian Wartha. Mit viel Humor, deutliche Praxisbezüge und plausiblen Beispielen wurden wir mit dem Thema „Umgang mit Rechenschwierigkeiten konfrontiert“.
Viele Mythen wurden „entzaubert“ – darüber hinaus auch durchaus Dissonanzen erzeugt. Soll man nun in der Schulberatung Tests einsetzen oder nicht? Wenn es darum geht etwas den Behörden vorlegen zu können, wohl schon. Wenn es darum geht einen geeigneten Förderplan aufzustellen, dann kann man getrost darauf verzichten.
Kurzum: Das was hier an in einem Tagesworkshop geboten wird…weltklasse!
Einige wesentliche Dinge zum Umgang mit Rechenstörungen hat der Experte unter folgendem Link zusammengestellt:

http://sinus-sh.lernnetz.de/sinusag/materialien/mathematik/arbeitsschwerpunkte-veroeffentlichungen/veroeffentlichungen/Wartha-PPP.pdf

Gastbeitrag vom Nachhilfeportal.de

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Vor kurzem haben wir von unserem Kooperationspartner „nachhilfeprotal.de“ den folgenden kleinen Beitrag für unseren Blog erhalten. Auch wenn die eine oder der andere diese Daten bereits kennt, hat sich aus unserer Sicht nicht viel in der Zwischenzeit geändert. Der Beitrag bietet in aller Kürze eine Übersicht der wichtigsten Eckdaten zu kommerzieller Nachhilfe:

„…Nachhilfe wird immer wichtiger und ist bei vielen Schülern Bestandteil der Schulausbildung. Besonders in den Hauptfächern ist der Bedarf an Nachhilfe hoch. Der Klassiker ist und bleibt jedoch die Nachhilfe in Mathematik. Die Studie der Stiftung Rechnen „Rechnen in Deutschland“, die von forsa durchgeführt wurde, ergab, dass 1,4 Millionen Kinder in Deutschland Nachhilfe in Mathe benötigen – doch lediglich 600.000 erhalten Nachhilfe in diesem Fach. Einbezogen sind hier nur Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe fünf. Prozentual ausgedrückt heißt das, dass zwölf Prozent der Schüler in Deutschland Nachhilfe erhalten. Weitere 16 Prozent der Eltern würden ihrem Kind gerne Nachhilfeunterricht ermöglichen, tun dies aber bisher nicht. Gründe, die gegen die Nachhilfe sprechen sind vor allem finanzieller Natur.
Professioneller Nachhilfeunterricht wirkt nachhaltig
Eltern geben zwischen 50 und 100 Euro für den Nachhilfeunterricht aus. Dabei wenden sich die meisten an private Förderinstitute (25 Prozent), Studenten (22 Prozent) und Schüler (17 Prozent). Die Studie zur „Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von Nachhilfeunterricht“ der Universität Bielefeld, unter der Leitung von Professor Eiko Jürgens ergab, dass professionelle Nachhilfe nachhaltig und fächerübergreifend den schulischen Erfolg sichern kann. Das liegt daran, dass nicht nur daran gearbeitet wird, kurzfristigen Erfolg zu erzielen, sondern auch Lernkompetenzen durch den Nachhilfelehrer vermittelt werden.
Nicht nur die Noten verbessern sich
Professor Jürgens fand zudem heraus, dass die Arbeit eines Nachhilfelehrers das allgemeine Selbstvertrauen des Schülers deutlich steigern kann. Vermutlich liegt dies daran, dass 97 Prozent der Schüler in der Studie angaben, dass sie dem Nachhilfelehrer zutrauen, die Fähigkeiten der Nachhilfeschüler besser einzuschätzen, als dies der entsprechende Lehrer tun würde. Auch 93 Prozent der Eltern sind dieser Meinung. Die Ergebnisse der beiden Studien zeigen daher deutlich, dass besonders Nachhilfe in Mathematik bei vielen Schülern zwar notwendig ist, sich die Kosten für professionelle Nachhilfe aber durchaus rentieren und auch auf die Lernerfolge in anderen Fächern übergreifen. …“

Literaturverzeichnis
Prof. Jürgens, Eiko und Diekmann, Marius. 2007. Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von Nachhilfeunterricht am Beispiel des Studienkreises. Frankfurt am Main : Peter Lang Verlag, 2007.
Rechnen, Stiftung. 2009. Rechnen in Deutschland. Quickborn : s.n., 2009.

Neues Training für Grundschüler mit Rechenstörung

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MÜNSTER. Sie rechnen die Aufgabe “4 plus 3″ aus, indem sie mit den Fingern zählen. Sie verpassen ihre Lieblingssendung im Fernsehen, weil sie die Uhr nicht richtig lesen können, und sie haben Schwierigkeiten damit abzuschätzen, wie viel Restgeld sie beim Bäcker bekommen. Zahlen, Mengen und Rechenaufgaben sind für Kinder mit Rechenstörung, der sogenannten Dyskalkulie, im Alltag und in der Schule ein großes und oft leidvolles Problem. Das Fach Mathematik entwickelt sich so schnell zum Albtraum.  

Dabei hat Dyskalkulie nichts mit Faulheit oder Dummheit zu tun, sondern ist eine von der Weltgesundheitsorganisation anerkannte Teilleistungsstörung. Pro Klasse sind im Schnitt ein bis zwei Kinder betroffen. “Bei Kindern mit Dyskalkulie ist die Verbindung zwischen Mengen und Zahlen gestört, wodurch eine Zahl nicht für eine Menge steht, sondern nur ein leeres Wort darstellt”, sagt Dr. Jörg-Tobias Kuhn vom Psychologischen Institut I der Universität Münster. Dadurch, dass die Zahlen- und Mengenverarbeitung beeinträchtigt sei, komme es in praktisch allen Bereichen der Schulmathematik zu Problemen.

Im deutschsprachigen Raum existieren bisher für Grundschüler mit Dyskalkulie kaum Behandlungsmöglichkeiten, die wissenschaftlich auf ihre Wirksamkeit hin überprüft wurden. In einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützten Projekt wurde nun an der Universität Münster ein neues, computergestütztes Training für Grundschüler mit Dyskalkulie entwickelt. Das Training umfasst Aufgaben wie “Mengen und Zahlen vergleichen”, “Zahlen und Zahlenstrahl” oder “Schnellrechnen” und passt sich automatisch dem Kind an. Nur wenn in diesen grundlegenden Bereichen die Lücken geschlossen werden, können schwierigere mathematische Aufgaben richtig gelöst werden.

Das Training wird allen betroffenen Kindern, Eltern und interessierten Grundschulen im Rahmen einer Studie kostenlos zur Verfügung gestellt. Kinder, die durch die Teilnahme an der Untersuchung die Forschung unterstützen, erhalten neben dem Training, das auch zu Hause am Computer durchgeführt werden kann, eine ausführliche kostenlose Diagnostik und Beratung. Damit besteht die Möglichkeit, die individuellen Schwierigkeiten in Mathematik besser zu verstehen und durch das sechswöchige Training zu überwinden, sodass rechtzeitig der Zugang zur Mathematik geebnet und verbessert werden kann.

Weitere Informationen zum Training sind hier zu finden. Die Anmeldung ist bei cody@uni-muenster.de möglich.

Quelle: www.news4teachers.de 

 

… eine neue kleine Ära beginnt

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Liebe Leserinnen und Leser,

mit dem heutigen Tage übernimmt das Team der Nachhilfeschmiede den von Herrn Gerlach initiierten Blog „nachhilfeanbieter“.  

Unser Ziel ist es Akzente in der Nachhilfelandschaft setzen. Dies jedoch nicht als Nachhilfeunternehmen im klassischen Sinne sondern vielmehr als „Ideen-Schmiede“, die sich ausschließlich um Fragen wie professionelles und hochwertiges Nachhilfehandeln kümmert. Durch das Qualifizierungsangebot, getreu den Leitworten: wissenschaftlich fundiert, transparent und unabhängig, möchte die Nachhilfeschmiede praxisnahe Hilfestellungen an die Hand geben. Natürlich sollten diese Ideen auch einem breiten Publikum zur Verfügung stehen.

Ich weiß nicht ob es Glück war – oder eher die Früchte harter Arbeit (beinahe 20 Jahre Forschungsarbeit zähle ich mit dazu). Mit Sicherheit war es die Großzügigkeit und Freundlichkeit von Herrn Gerlach als er uns mit einem besonderen Angebot überraschte: Seinen stillgelegten Blog weiterzuführen.
Und so geht´s nun weiter: Wir setzten alles daran, diesen Blog mit qualitativ hochwertigen Beiträgen weiterzuführen, möchten Sie über Trends und Entwicklungen hinsichtlich Nachhilfe informieren. Unseren Fokus möchten wir bewusst auf einen neutralen wissenschaftlichen Hintergrund legen und Diskussionen vor diesem Hintergrund hinterfragen. Kurzum – die Qualitätsansprüche dieses Blogs sollen mit Sicherheit beibehalten werden. Das sind wir unsrem Vorgänger und Ihnen als interessierte Leser auch schuldig

Eine kleine Ära ist vorbei, eine neue beginnt. Wir freuen uns darauf, dass wir etwas bewegen können.

 

Eine kleine Ära geht zu Ende …

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Liebe Leserinnen, liebe Leser des nachhilfeanbieter.de/blogs,

schweren Herzens habe ich mich dazu entschlossen, diesen Blog einzustellen.

Wie Sie als regelmäßiger Leser wohl gemerkt haben, ist die Frequenz der Beiträge immer geringer geworden, da ich mich verstärkt anderen Projekten, besonders „Schule sorglos“, meine Forschung und der Beratung von anderen Unternehmen gewidmet habe. Schon mein Referendariat hatte mich im Schreiben für diesen Blog recht stark eingeschränkt – und es blieb immer das etwas unbefriedigende Gefühl, „nicht genug“ schreiben zu können. Und dadurch konnte ich auch der Qualität, die ich Ihnen gerne in Form von Beiträgen liefern möchte, nicht mehr gerecht werden – auch wenn ich mir das zuletzt noch vorgenommen hatte.

Daher ist es nur die logische Konsequenz – nun nach genau 271 Artikeln in 3 Jahren – den Blog rund um das Thema Nachhilfe & Marketing offiziell zu beenden. Alle Beiträge werden natürlich weiterhin online bleiben und gerne diskutiere ich mit Ihnen auch einzelne Ideen weiterhin in den Kommentarabschnitten. Nur wird es eben keine neuen Artikel mehr geben.

Aber Sie werden weiterhin von mir lesen können – und zwar weiterhin speziell zu Bildung und Schule im Blog von „Schule sorglos“, zu Legasthenie in meinem wissenschaftlichen Blog und sicherlich auch in dem ein oder anderen neuen Projekt in Zukunft. :-) Außerdem natürlich in Kurzform immer bei Twitter.

Vielen Dank für Ihr Vertrauen und Ihr Interesse!
Bis bald!

Ihr David Gerlach

Vorstellung: wi-teach – Lernmaterial für Wirtschaft, Technik und Buchführung

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wi-teach ist ein junges Unternehmen, das sich insbesondere mit Lehr- und Lernmitteln beschäftigt, die methodisch/didaktisch neue Wege gehen. Spezialisiert hat sich das Team auf die arbeitspraktischen Fächer Wirtschaft, Technik und Buchführung – thematische Schwerpunkte, die bisher noch kaum im Bereich Lern- und Unterrichtsmaterial stattfinden. Ich habe wi-teach um einen kurzen Abriss ihrer Kernprodukte gebeten – hier lesen Sie, was mir Geschäftsführer Christoph Hahn geschrieben hat:

„Unsere beiden Buchführungsspiele „bookIt-tooKid“ und „bookIt-tooKiDLight“ wollen spielerisches Lernen unterstützen und sind so, unseres Wissens, überhaupt noch nicht auf dem Lehrmittelmarkt. BookIt-tooKid Light ist insbesondere für den Anfängerunterricht geeignet, BookIt-tooKiD wurde für den Fortgeschrittenen-Unterricht entwickelt und deckt vom Erstellen der Eröffnungsbilanz, dem Buchen im Journal und in Konten, dem Kontenabschluss und die Gewinnermittlung ein weites Feld ab und ist auf drei verschiedene Levels spielbar (Erfolgskonten, Warekonten, Umsatzsteuerproblematik). So deckt dieses Spiel einen Großteil der Lerninhalte zur Buchführung ab. Die Light-Version kann bereits ab wenigen Unterrichtsstunden gespielt werden. Weiterlesen »

Seitenhieb auf Hartz-IV-finanzierte Lernförderung

Schlagwörter: , , , , , Aktuelles, Pause, bitte! Kommentare deaktiviert für Seitenhieb auf Hartz-IV-finanzierte Lernförderung

In ihrer heutigen Ausgabe kritisiert Die Zeit, dass Kinder von Hartz-IV-Empfängern dank des sogenannten Bildungspakets Nachhilfe und Lernförderung in unbegrenztem Umfang erhalten können:

„Während es für Sport und Kultur lächerliche zehn Euro pro Monat gibt (für ein paar zusammenhängende Stunden müsste man da erst mal ein Jahr sparen), ist die Höhe der Ausgaben für Lernförderung nach oben hin offen. Deshalb, liebe Lehrer, teilt nur ordentlich blaue Briefe aus! Endlich glauben wir euch, dass ihr es im Interesse der Kinder tut.“ (Quelle)

Welche Folgen hat dies für den Nachhilfemarkt? Besteht hier ein echter Ansporn, sinnvolle Hilfe für mittellose Kinder zu leisten? Kann dies nach Senden von blauen Briefen (oft erst nach der Hälfte eines Halbjahres) überhaupt von uns geleistet werden?

More to go … auf diesem Blog!

Schlagwörter: , , , Pause, bitte! Kommentare deaktiviert für More to go … auf diesem Blog!

Liebe Leser vom nachhilfeanbieter.de-Blog,

David Gerlachin den letzten zwei Jahren gab es oftmals nur vereinzelte Blogposts, viele Vorstellungen, aber wenige Videocasts, wenige konkrete Tipps und wenige offene Meinungen meinerseits. Als einen Grund dafür kann ich definitiv mein Referendariat nennen, das ich im Januar erfolgreich abgeschlossen habe – Zeit war daher eher Mangelware und ich habe mich, wenn es um learnable.net ging, speziell erst einmal um unsere Coaches bei „Schule sorglos“ gekümmert als um den Blog.

Nun beginnt für mich ein neuer (Lebens-)Abschnitt, in dem ich auch diesen Blog neu aufleben lassen möchte. Die trotz der niedrigeren Frequenz an Beiträgen nicht gesunkene Leserzahl zeigt, dass sich immer noch viele Menschen für diesen Blog und seine Themen interessieren. Immer wieder erreichen mich E-Mails mit neuen Ideen, die Nachhilfeanbieter haben. Immer wieder erlebe ich, wie Geschäftsleute mit innovativen Konzepten etwas bewegen wollen. Das möchte ich hier auf dem Blog verfolgen, kommentieren und die Leute zu Wort kommen lassen. Und das möchte ich gemeinsam mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser!

Ich freue mich auf neue, spannende Themen hier auf dem Blog. Momentan denke ich auch über ein neues, frisches Design nach (Details dazu später) und erst einmal freue ich mich auf neue (und vor allem regelmäßigere) Postings und Ihre Kommentare dazu!

Ihr David Gerlach

Vorstellung: Innovative Lernposter von mindmemo

Schlagwörter: , , , , , Innovative Ideen, Vorstellungen 2 Kommentare »

Als Lernender ist man oft von der Masse des ungeordneten Lernstoffs überwältigt und demotiviert, bevor man überhaupt mit dem Lernen angefangen hat.  Der phiep Verlag ist ein studentisches Start-Up Unternehmen, das unter der Marke mindmemo aus genau diesem Grund neuartige Lernposter erstellt. Komplexer Lerninhalt wird durch das mindmemo-Konzept in einer kompakten übersichtlichen Struktur und einem ansprechenden Design auf großformatige Lernposter im DIN-A1-Format dargestellt. Hier ein Beispiel:

Beispiel Lernposter "English First Steps"

Durch mindmemo-Lernposter werden beide Gehirnhälften (die rationale und die kreative Gehirnhälfte) angeregt und vernetzen sich mehr und mehr. Neuronale Datenbahnen im Gehirn werden ausgebaut und das Lernen wird von Mal zu Mal einfacher. Lernposter sind anerkannte und sehr effiziente Lernmaterialien. Mit dieser Art von Medium kann man schneller, nachhaltiger, effizienter und daher auch erfolgreicher lernen als oft mit herkömmlichen Medien, da die Gesamtheit oder Grundstruktur eines Themas auf einen Blick erfasst werden kann. Zudem bietet sich die Möglichkeit des permanenten Lernens: Wissen wird im Vorbeigehen aufgesogen. Allein beim kurzzeitigen Betrachten werden beispielsweise Vokabeln verinnerlicht.

Alle Poster werden nach aktuellen Lehrplänen und den neuesten Ergebnissen der Lernpädagogik entwickelt.

Sie finden das Projekt unter http://mindmemo.de.


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