Seitenhieb auf Hartz-IV-finanzierte Lernförderung

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In ihrer heutigen Ausgabe kritisiert Die Zeit, dass Kinder von Hartz-IV-Empfängern dank des sogenannten Bildungspakets Nachhilfe und Lernförderung in unbegrenztem Umfang erhalten können:

„Während es für Sport und Kultur lächerliche zehn Euro pro Monat gibt (für ein paar zusammenhängende Stunden müsste man da erst mal ein Jahr sparen), ist die Höhe der Ausgaben für Lernförderung nach oben hin offen. Deshalb, liebe Lehrer, teilt nur ordentlich blaue Briefe aus! Endlich glauben wir euch, dass ihr es im Interesse der Kinder tut.“ (Quelle)

Welche Folgen hat dies für den Nachhilfemarkt? Besteht hier ein echter Ansporn, sinnvolle Hilfe für mittellose Kinder zu leisten? Kann dies nach Senden von blauen Briefen (oft erst nach der Hälfte eines Halbjahres) überhaupt von uns geleistet werden?

More to go … auf diesem Blog!

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Liebe Leser vom nachhilfeanbieter.de-Blog,

David Gerlachin den letzten zwei Jahren gab es oftmals nur vereinzelte Blogposts, viele Vorstellungen, aber wenige Videocasts, wenige konkrete Tipps und wenige offene Meinungen meinerseits. Als einen Grund dafür kann ich definitiv mein Referendariat nennen, das ich im Januar erfolgreich abgeschlossen habe – Zeit war daher eher Mangelware und ich habe mich, wenn es um learnable.net ging, speziell erst einmal um unsere Coaches bei „Schule sorglos“ gekümmert als um den Blog.

Nun beginnt für mich ein neuer (Lebens-)Abschnitt, in dem ich auch diesen Blog neu aufleben lassen möchte. Die trotz der niedrigeren Frequenz an Beiträgen nicht gesunkene Leserzahl zeigt, dass sich immer noch viele Menschen für diesen Blog und seine Themen interessieren. Immer wieder erreichen mich E-Mails mit neuen Ideen, die Nachhilfeanbieter haben. Immer wieder erlebe ich, wie Geschäftsleute mit innovativen Konzepten etwas bewegen wollen. Das möchte ich hier auf dem Blog verfolgen, kommentieren und die Leute zu Wort kommen lassen. Und das möchte ich gemeinsam mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser!

Ich freue mich auf neue, spannende Themen hier auf dem Blog. Momentan denke ich auch über ein neues, frisches Design nach (Details dazu später) und erst einmal freue ich mich auf neue (und vor allem regelmäßigere) Postings und Ihre Kommentare dazu!

Ihr David Gerlach

Im Osten weniger Geld für Nachhilfe

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Für alle diejenigen, die in der Nachhilfebranche tätig sind, ist es keine Überraschung, was gerade über den Newsticker der Süddeutschen lief:

„Während Eltern in den neuen Bundesländern zwischen 116 und 136 Euro jährlich ausgeben, wird in Hamburg, Baden-Württemberg und im Saarland deutlich mehr investiert.“ (Quelle)

Wer nun denkt, dass die Schulen im Osten besser für ihre Schülerinnen und Schüler sorgen und deshalb weniger ausgeben müssen, ist aber auf dem Holzweg. Laut Studien wird die geringere zusätzliche Förderung primär den einkommenschwächeren Eltern zugesprochen, die sich Nachhilfe schlichtweg nicht leisten können.

Überlegenswert: Warum gibt es nicht gerade für diese Kinder besondere Fördergelder, die sich z.B. in geringeren Kosten pro Stunde Nachhilfe niederschlagen würden? Auch wäre doch denkbar, dass Leiter von Nachhilfeinstituten einkommenschwachen Eltern Rabatte einräumen, damit die Kinder auch in den Genuss der zusätzlichen Förderung kommen. Damit täte man sowohl etwas für das eigene Gewissen als auch etwas gegen die sich auch im Bildungssektor immer stärker spreizende Schere zwischen Arm und Reich.

Nachhilfe an VHS – Gefahr für Institute?

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Ein Artikel, den ich bereits in FOCUS Schule gelesen hatte, ist nun auch online kostenfrei zugänglich: In ihm geht es darum, dass verschiedenste Volkshochschulen mittlerweile in Kleingruppen Nachhilfe anbieten. Das Modell ähnelt denen regulärer Gruppennachhilfe, ist aber ungleichmäßig günstiger.

Droht nun den Nachhilfeschulen, Schüler an die VHS zu „verlieren“? Lesen Sie mehr zum Gesamtkonzept dieser Nachhilfe im Artikel.

Diskussion um Nachhilfe für Grundschüler

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Im medialen Sommerloch wird nun „Nachhilfe für Grundschüler“ thematisiert. Nachhilfeinstitute berichten von steigenden Zahlen 8-10-Jähriger, was – und das ist irgendwo sogar verständlich – von Mitarbeitern der Schulverwaltung kritisiert wird:

„Das ist nicht nötig. Grundschulen können das alles richtig fördern. Die Lehrer sind dazu bestens ausgebildet.“ (Peter Kleinsimon, Leiter der regionalen Schulberatungsstelle des Essener Schulverwaltungsamts, Quelle)

Das mag sein – aber warum sind Eltern offenbar nicht davon überzeugt und befürchten gar, dass ihre Kinder möglicherweise nicht auf die richtige Schulform am Ende der 4. Klasse versetzt werden? Der logische Schluss für viele Eltern ist dann die zusätzliche Förderung. Und Nachhilfe ist dann eine Form, in der das geschehen kann.

Wie treue Leser meines Blogs wissen, biete auch ich ein Grundschulförderkonzept an. Allerdings möchte ich „Grundschule sorglos“ hiermit ganz klar von klassischer Nachhilfe abgrenzen: Meine Kursleiter pauken weder Schulstoff noch sollen gar Inhalte der erst noch kommenden Schuljahre „vorgelernt“ werden. Bei uns geht es darum, dass die Kinder von Beginn an Techniken herangeführt werden, mit denen sie schneller und einfacher lernen können. Ein großer Schwerpunkt liegt dann auch darin, den Druck von den Kindern zu nehmen, sie lernen z.B. Methoden kennen, mit denen sie stressfreier arbeiten können. Und natürlich liegt ein großer Förderschwerpunkt dann auch in den Kompetenzbereichen Lesen/Schreiben und Rechnen – allerdings auf kreative, lernförderliche und motivierende Weise.

(An anderer Stelle hatte ich bereits Mitte 2008 den Leistungsdruck auf Grundschüler kritisiert.)

Zufrieden sein mit Erfolg

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Für Die Ordnungsprofis habe ich einen Artikel geschrieben mit dem Titel „Im Beruf immer hoch hinaus? Warum überhaupt?“ für alle über-engagierten Unternehmer. Vielleicht gibt es von denen unter uns Nachhilfeanbietern und Lerntrainern ja auch welche. ;-)

Freue mich auf Ihre Meinungen und Kommentare zum Artikel!

Was Erwachsene von Kindern lernen können

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Bei TED bin ich auf diesen Vortrag der kleinen Adora gestoßen. Sie erzählt auf wundervolle Art und Weise, warum es wichtig ist, dass wir Erwachsene wieder „kindisch“ werden.

Etwas rar …

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… macht sich Ihr Blogautor momentan hier im Nachhilfeanbieter-Blog. Daher möchte ich kurz „Hallo“ sagen und für die nahe Zukunft Besserung versprechen. Einige Themen habe ich bereits notiert – leider aber noch nicht die Gelegenheit gehabt, diese auch als Blogartikel zu tippen. (Vielleicht weiche ich auch mal wieder auf die Videocasts aus – gab’s schon lang nicht mehr …)

Momentan liegt bei mir neben viel Unterricht in der Schule sowie den entsprechenden Prüfungssituationen (referendarsdeutsch: „Unterrichtsbesuch“) beispielsweise noch das neue Grundschulprogramm für „Schule sorglos“ an. An letzterem arbeiten wir gerade gemeinsam mit einigen unserer Kursleiter, um auch für die kleinen Schülerinnen und Schüler ein entsprechendes Kompetenztraining bieten zu können (fertig wird’s im Frühsommer 2010).

In eigener Sache dann auch gleich noch ein Hinweis für alle, die oft/gern/gezwungenermaßen kleine und große Projekte bewältigen: Haben Sie schonmal darüber nachgedacht, sich eine Projektwand anzulegen? :-)

Leute, kommt weg vom ollen Schlecht-Reden!

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Was ich im Titel dieses Beitrags so flapsig formuliert habe, ist meiner Meinung nach ein echtes Problem der Schulkultur: Schauen Sie einmal in ein beliebiges Klassenarbeitsheft von Schülerinnen und Schülern. Sie werden viel ROT sehen. Wenn ordentlich korrigiert wurde, sind jeweils Vorschläge und Alternativen zum Geschriebenen genannt. Manchmal vielleicht noch ein Kommentar unter oder über der Note à la „Schau dir nochmal die unregelmäßigen Verben an“ oder „Den Satz des Pythagoras nochmal wiederholen“.

Stellen Sie sich nun einmal vor, unter Ihren Arbeiten und Entwürfen würde immer nur das stehen, was Sie nicht können. Motiviert das etwa? Macht das Spaß, sich nochmal mit dem Thema auseinanderzusetzen? Natürlich nicht!

Deswegen müssen wir unbedingt wegkommen von dieser Defizitorientierung!

Lassen Sie uns den Kindern nicht mehr sagen, was sie nicht können – lassen Sie uns ihnen sagen, was sie schon können. Zeigen Sie ihnen ihre Stärken – und zeigen Sie gleichzeitig Perspektiven (nicht „Probleme“/“Schwächen“) auf, mit denen sie weiterarbeiten können. Formulieren Sie so: „Steffi, du kannst schon sehr viel gutes Fachvokabular in deinem Bericht einbringen. Du kannst dich noch weiter verbessern, wenn du auch sprachlich angemessene Satzverbindungen wie moreover/furthermore etc. benutzt.“

Motivieren Sie Ihre Kinder dazu weiterzuarbeiten – nicht dazu, wieder an alten, hinderlichen Fehlern zu knabbern.


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