Legasthenie – Die Grundlagen (Teil 5: Training)

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Die Intervention und Förderung legasthener Menschen muss immer als interdisziplinäre Arbeit verstanden werden. Zu diesen Disziplinen gehören Fachdidaktik, Medizin, Pädagogik, Psychologie und Sprachwissenschaft (Thomé 2004, S. 15). Auch sollten – insbesondere bei betroffenen Kindern – immer auch die Familie (speziell die Eltern/Erziehungsberechtigten) und die unterrichtenden Lehrer hinzugezogen werden, um ein insgesamt stimmiges Trainingskonzept aufbauen zu können.

 

Trainingsprogramme

In der Praxis beginnt ein Legasthenie-Training oft mit dem „Training von basalen Wahrnehmungsfunktionen“ (Schulte-Körne 2004, S. 75) und setzt dann auch an Elementen des Lese-Rechtschreibprozesses an (z.B. Graphem-Phonem-Korrespondenztraining). Weiterlesen »

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Legasthenie – Die Grundlagen (Teil 4: Diagnostik)

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Je nach Schwere der Schwierigkeiten ist eine multiaxiale, also möglichst viele verschiedene Bereiche einbeziehende Diagnostik nötig. Generell kann durch einen Legasthenietrainer eine “normale” Legasthenie diagnostiziert, mit wissenschaftlichen Testverfahren geprüft und mit einem pädagogischen Gutachten attestiert werden. Leider ist es immer noch so, dass diese pädagogischen Gutachten oft nicht von Schulen oder Jugendämtern anerkannt werden, wodurch meist der Gang zu einem Arzt oder Psychologen nötig wird. Wichtig dabei zu wissen ist aber: Ein psychologisches Gutachten bescheinigt grundsätzlich, dass eine Legasthenie/LRS/Dyskalkulie vorhanden ist – es sagt aber (im Gegensatz zum pädagogischen Gutachten des Legasthenietrainers/-therapeuten) nichts darüber aus, wo jetzt genau die Defizite liegen.

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Legasthenie – Die Grundlagen (Teil 3: Symptomatik)

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Die Legasthenie bzw. Lese-Rechtschreibstörung zählt mittlerweile zu den sogenannten “Teilleistungsstörungen” bzw. “Teilleistungsschwächen”. Wie sich diese Schwächen beim Lesen und Schreiben äußern, soll nachfolgend dargestellt anhand der spezifischen Symptomatik dargestellt werden.

Die umschriebene Lese-Rechtschreibstörung äußert sich in Anlehnung an die ICD-10-Definition beim Lesen in folgenden Punkten (nachfolgende Aufzählungen jeweils nach Warnke/Roth 2002, S. 454/WHO 2007, leicht verändert und ergänzt nach Schulte-Körne 2004, S. 66): Weiterlesen »

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Legasthenie – Die Grundlagen (Teil 2: Die Ursachen)

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Da ich mich hier natürlich auch ein wenig der Aufklärung und einem gewissen Bildungsauftrag verpflichtet sehe (*räusper* … ;-) ), möchte ich natürlich weiterhin auch für uns Nachhilfeanbieter wichtige Themen auch inhaltlich und grundlagentheoretisch hier vorstellen.

Im zweiten Teil meiner kleinen “Fortbildungs-Serie” zum Themenkomplex Legasthenie geht es um die konkreten Ursachen, nachdem ich im letzten Teil ja bereits versucht habe, den Begriff der Legasthenie etwas einzugrenzen.

 

Genetische Ursachen

Man vermutete bereits sehr früh, dass die Legasthenie erbliche Faktoren haben könnte. Deswegen sprach man auch zwischenzeitig von “erblicher Wortblindheit”. Dadurch dass die Gentechnik in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts große Fortschritte gemacht hat, konnten durch Stammbaumanalysen, Zwillingsforschungen und zuletzt durch die molekulare Gentechnik klare Indizien für eine genetische Disposition als Grundlage für eine Legasthenie gelegt werden. Weiterlesen »

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Legasthenie – Die Grundlagen (Teil 1: Definition)

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Als Nachhilfeanbieter werden wir auch oft mit diesen großen Begriffen konfrontiert:

  • Legasthenie
  • Lese-Rechtschreibschwäche
  • Dyskalkulie
  • Rechenschwäche

Dass es für die Behandlung legasthener Kinder Spezialisten gibt, hat sich mittlerweile ja (hoffentlich) rumgesprochen. Dennoch ist natürlich eine Auffrischung der Theorie immer nützlich. ;-)

Die wichtigsten Fakten möchte ich auch hier im Rahmen dieses Blogs vorstellen.

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