Vorstellung: FitForSchool – Online-Nachhilfe mit Speicherfunktion

Schlagwörter:, , , , Innovative Ideen, Linktipps, Vorstellungen 11 Juni, 2010

Durch einen Kommentar zu einem anderen Beitrag bin ich auf FitForSchool gestoßen. Jürgen Schmidt und sein Team bieten sowohl klassischen (Nachhilfe-)Unterricht als auch Online-Nachhilfe an. Das Besondere bei letzterer Option: Nachhilfeschüler, die online teilnehmen, können ihre “Coachings” als Videos speichern und immer wieder kostenlos anschauen. Damit kombiniert FitForSchool das Online-Coaching mitsamt der Idee von sofatutor und ähnlichen Angeboten. Eine tolle Idee, wie ich finde!

Hier zur Info das Image-Video von FitForSchool:

FitForSchool Online Nachhilfe from eventpaten on Vimeo.

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12 Kommentare zum Thema “Vorstellung: FitForSchool – Online-Nachhilfe mit Speicherfunktion”

  1. R. Radzioch sagt:

    fitforschool – Das ist wirklich innovativ und für die Schüler sehr kompfortabel. Kann man nur hoffen, dass die Nachhilfekräfte nicht mehrere Schüler gleichzeitig online betreuen. Aber auf den direkten persönlichen Kontakt vor Ort sollte man trotzdem nicht verzichten. Ralf

  2. Christian Stapfer sagt:

    Wie sinnvoll die Möglichkeit ist, ein altes “Coaching” immer wieder anzuschauen, scheint mir nicht so offensichtlich: Denn beim Lernen ist man darauf angewiesen, den Stoff zu komprimieren – aber eine vollständige Aufzeichnung ist eben gerade dies nicht: sie ist keine komprimierte / zusammenfassende Darstellung dessen, was an der ganzen Besprechung erinnernswert *bleibt*. Mit anderen Worten: ich fürchte, dass in einer vollständigen Aufzeichnung einfach zu viel “Luft” drin ist, um für ein schnelles Wiederauffrischen des Stoffes ideal zu sein.
    Da scheinen mir schriftlichen Notizen, die am Ende einer Besprechung vorliegen, schon besser geeignet: es ist sogar für den Lernprozess von Vorteil, dass ein Schüler bei nochmaliger Durchsicht solcher Notizen gewisse Lücken in der Argumentationslogik, die wegen der fehlenden Audioaufzeichnung sicher auftreten werden, aus der eigenen Erinnerung, dem *eigenen* Wissen beitragen muss.
    Zudem sind Notizen leichter zu überschauen, als die vollständige Wiederholung einer *ganzen* Besprechung als Video.
    Aber natürlich kann eine solche Möglichkeit des vollständigen Wiederabspielens einer Besprechung als Video auch nichts schaden, die Frage ist bloss, ob sie für den Lernprozess ernsthaft von Nutzen ist, was ich bezweifle. Schon eher würde ich als Nachhilfelehrer eine solche Aufzeichnung verwenden wollen, um mein eigenes Gesprächsverhalten nachträglich kritisch zu hinterfragen.

  3. Jürgen Schmidt sagt:

    Die zwei Kommentare möchten wir nicht unbeantwortet lassen:
    An Herrn Radzioch: Natürlich findet das Training in der Online-Nachilfe nur 1:1 statt, obwohl unsere Plattform auch Gruppensettings kann. Gruppenkurse werden wir mittelfristig auch online anbieten, denken da aber eher an Kompetenztraining der Eltern als an Schüler. Persönlichen Kontakt kann man gerne haben, wenn man in der Nähe eines unserer Lernstudios wohnt. Die Plattform ist aber eher für jene Schüler gedacht, die nicht in der Nähe eines unserer Lernstudios leben. Wie gesagt, wir haben uns größtmögliche Mühe gegeben Online-Nachhilfe so funktional zu machen, dass sie die Präsenznachhilfe bestmöglich ersetzen kann. Jahrzehntelange Erfahrungen aus der Präsenznachhilfe haben uns natürlich entsprechend geholfen.
    Nun zu Herrn Stapfer:
    Das LernSafe-Konzept soll die Nachhilfe nicht ersetzen, sondern die Schüler zur selbstständigen Reflexion des Gelernten anhalten, kostenlose Vertiefungen und Wiederholungen ermöglichen. Wesentlich bei der Entwicklung war einerseits der Gedanke über die Sicherheit der Kids im Netz, andererseits kostenlose Wiederholungen zu ermöglichen, um den Geldbeutel der Eltern zu schonen.
    Es ist NUR ein zusätzliches Tool unserer interaktiven 1:1-Nachhilfe-Plattform. Natürlich können auch die ARBEITSBLÄTTER (welche während der Online-Nachhilfe verwendet wurden) immer wieder kostenlos aus dem LernSafe hochgeladen und nochmals bearbeitet werden. Auch die Aufzeichnung lässt sich natürlich navigieren und man muss nicht stupide die ganzen 45 Minuten ansehen, wenn man nur eine “Kleinigkeit” nochmals wiederholen möchte. Für die Online-Nachhilfe bei fit for school ist dennoch KEINE zusätzliche Software nötig, die Plattform verfügt über Voice- und Videostream, einen Chat und über ein interaktives Whiteboard, in welches von beiden Seiten Arbeitsblätter zum Bearbeiten geladen werden können. Eigens dafür haben wir eine umfangreiche Materialsammlung angelegt. Nochmals, wir haben unsere ganze Erfahrung aus dem Bereich Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe in dieses Projekt eingebracht um Online-Nachhilfe transparent, sicher und sinnvoll zu gestalten.
    Die erste Online-Nachhilfe wird derzeit auch kostenfrei angeboten um unser neues System kennen zu lernen. Für Fragen steht Ihnen auch gerne unser kostenloser Support unter http://fit-for-school.de zur Verfügung.

  4. Christian Stapfer sagt:

    Sehr geehrter Herr Schmidt,
    vielen Dank für Ihre klärenden Bemerkungen. Ich nehme an es handelt sich bei Ihrem Schulungsraum um eine Server+Flash basierte Lösung. Da mehrere kostenlose Schulungsräume dieser Art auf dem Netz angeboten werden (z.B. Dimdim und WizIQ), habe ich die Tauglichkeit solcher Systeme für mein eigenes, kostenloses Online-Nachhilfeangebot – etwas salopp zwar – abgeklärt. Leider kam ich zu einem negativen Entscheid und war in der Folge sogar so verrückt, mein eigenes (leider vom Betriebssystem abhängiges) Whiteboard zu entwickeln. – Weshalb? – Weil die server+flash-basierten Whiteboards, die ich getestet hatte, allesamt zu träge waren (der von vielen gemeinsam genutzte Server ist ein Flaschenhals), das problemlose Einfügen aus der Zwischenablage nicht unterstützten (wegen einer generelle Sicherheitsbeschränkung für im Browser laufende Anwendungen), und, vielleicht das gravierendste Problem bei der Mathematiknachhilfe, nicht mit der handschriftlichen Eingabe auf einem Tablett-PC kompatibel waren (handschriftliche Eingabe auf Tablett-PC wird auf lausige Mausspur reduziert).
    Zwar ist die Installation von Skype und meinem eigenen Whiteboard (sofern, wegen der Beschränkung auf Windows überhaupt möglich) etwas lästig, aber in meiner Erfahrung (bisher mehr als 70 Schüler) wirklich kein erhebliches Hindernis.
    Zur Zeit scheint es einfach keine, in jeder Hinsicht ideale Lösung zu geben, also muss man einen Trade-Off wählen: jede Lösung mag gewisse Vorteile haben, aber keine hat alle Vorteile, sondern erkauft sich manche ihrer Vorteile, indem sie daraus zwangsläufig resultierende Nachteile in Kauf nimmt…
    Was den Nutzen eines (selektiven) Wiederabspielens von Coachings für den Lernprozess betrifft, haben Sie ja nun die Möglichkeit, damit konkrete Erfahrungen zu sammeln: ich selbst kann nur spekulieren. Aufgrund solcher Spekulation habe ich meine eigenen Bemühungen, ein Wiederabspielen des Whiteboards (synchron mit Audioaufzeichnung) anzubieten, wieder fallen gelassen: dies insbesondere deshalb, weil inzwischen ja diverse (auch kostenlose) Videos zu vielen Themen der Mathematik auf dem Internet publiziert worden sind (und ich selbst bei Bedarf ebenfalls solche Videos herstellen und gegebenenfalls publizieren könnte). Solche Videos sind bereits ein gutes Stück kompaktere Darstellungen des betreffenden Themas als eine vollständige Aufzeichnung eines Nachhilfegespräches (möchte ich, mit Blick auf meine eigenen Erfahrungen in der Online-Nachhilfe einmal vermuten).

  5. Jürgen Schmidt sagt:

    Sehr geehrter Herr Stapfer,

    die von Ihnen angesprochenen Probleme, wie z.B. träge Reaktion von Flash-basierten Whiteboards, sind uns in der Evaluierungsphase auch alle aufgefallen. Da wir die Nachteile von Skype, wie die Festlegung auf ein Betriebssystem, zusätzliche Registrierung und Installation nicht in Kauf nehmen wollten, und nach intensiver Suche auch anderweitig nichts Brauchbares gefunden haben, haben wir eine für die Online-Nachhilfe maßgeschneiderte Lösung entwickelt.

    Unser Whiteboard ist komplett in JavaScript geschrieben und ist somit auf allen Plattformen lauffähig. Zur Einbindung von Sprache und Video greifen wir jedoch auch auf Flash zurück. In Tests mit mehreren Anwendern konnten wir keine spürbare Verzögerung oder Trägheit beim Abgleich auf alle Teilnehmer feststellen.

    Zum Thema handschriftliche Eingabe für die Lehrer, haben wir uns für Tabletts von Wacom entschieden und unsere Whiteboard-Lösung auch darauf abgestimmt. Den Schülern steht diese Möglichkeit selbstverständlich auch offen, wir bieten aber auch die Nutzung von Maus und Texteingabe mittels Keyboard an.

    Um die Eingabe von Formeln bei Mathematik-Stunden komfortabel zu ermöglichen, arbeiten wir derzeit ebenso an einer web-basierten Lösung, die gebräuchliche Formeln in einer Art Formelsammlung bereits hinterlegt hat und editierbar zugänglich macht.

    Einen ähnlichen Weg haben wir bereits mit den Übungsblättern beschritten. Wir haben für alle Schularten, Fächer und Klassen anhand der Lehrpläne Übungsblätter erstellt und in einer Bibliothek hinterlegt. Übungsblätter können vom Lehrer direkt in das Whiteboard geladen werden und müssen nicht umständlich über Copy + Paste eingefügt werden.

    Über Sinn und Mehrwert aufgezeichneter Stunden kann man derzeit noch keine finale Aussage treffen, wie Sie ja zugegeben haben können Sie mangels Erfahrung nur mutmaßen. Das erste Feedback unserer Nutzer ist jedoch durchweg positiv.

  6. Christian Stapfer sagt:

    Sehr geehrter Herr Schmidt,

    lassen Sie mich nur nochmals kurz eine genauere Erklärung zur handschriftlichen Eingabe geben: es ist leider nicht möglich, mit JavaScript von einem Grafiktablett (oder auch einem richtigen Tablett-PC) etwas anderes als eine blosse Mausspur zu erhalten. Handschriftliche Eingabe auf einem Tablett-PC hat eben eine grössere Auflösung als der gerade verwendete Bildschirm (Pixelraster) und ist zudem mit zusätzlicher Information über den Anpressdruck versehen, die dazu verwendet werden kann, die angezeigte Handschrift natürlicher erscheinen zu lassen (Modulation der Breite der Schreibspur, aka. “ink stroke”). Fordert eine *nicht* unter .NET Framework laufende Anwendung wie ein im Browser ablaufender JavaScript Information über die Mausposition (=Position des Schreibstifts, falls ein Tablett angeschlossen ist) an, so liefert das Betriebssystem nur einfach die auf den Bildschirmraster reduzierte Position des Schreibstifts: dieser Unterschied ist in der Regel schon auf dem Bildschirm sichtbar und wird sicher ganz deutlich, wenn man solche handschriftlichen Eingaben auf Papier ausdruckt: die Handschrift wird “pixeliert”.
    Ich habe mich wegen dieses Problems auch an die Entwickler von DimDim und WizIQ gewandt: die haben aber leider, wegen der (zumindest vorläufigen) Unmöglichkeit, unter Flash die vollwertigen Daten über die handschriftlichen Eingaben vom Betriebssystem übernehmen zu können, das Handtuch werfen müssen. Ich glaube nicht, dass die Situation unter JavaScript eine wesentlich andere ist: digitale Tinte ist auf einem richtigen Tablett-PC ein ganz anderer, leider Windows-spezifischer Datentyp, von dessen Existenz JavaScript keinen blassen Schimmer hat.
    Was ich auch nicht genügend klar habe erklären können scheint zu sein, weshalb ich unbedingt Rasterbilder und Vektorgrafiken[!] mit Copy&Paste ins Whiteboard einfügen will: es ist eben gerade *nicht* so, dass ich *ganze* Übungsblätter ins Whiteboard “laden” möchte (bei DimDim und WizIQ ist solches “ins Whiteboard laden” nebenbei bemerkt eine ganze Grössenordnung komplizierter als Ctl+C und Ctl+V zu drücken: es muss über einen Dateiauswahldialog die betreffende Datei[!] ausgewählt und dann hochgeladen werden): statt dessen möchte ich ad hoc einen beliebigen Rechteckbereich aus der Vorlage auswählen und ins Whiteboard kopieren können. Dies ermöglicht mir, die einzelnen Aufgabentexte hereinzukopieren, dann wieder (in variabler Grösse) handschriftlich diese Aufgaben zu lösen, bis ich den Text der nächsten Aufgabe hereinkopiere, usw. usf. Es ist ausgeschlossen, dass ich für jeden Rechteckbereich, den ich vielleicht im Gespräch ad hoc auswählen und einfügen möchte, immer schon eine eigene Datei vorbereitet hätte, die ich als Ganzes zum Server hochladen könnte. Dazu verlaufen Nachhilfegespräche einfach zu dynamisch, zu adaptiv an die sich erst im Laufe des Gesprächs herausschälenden speziellen Verständnisprobleme des Schülers.
    Des weiteren ermöglicht mir dies, vorbereitete “Boilerplate” Grafiken zwanglos mit den handschriftlichen Eingaben zu *vermischen*.
    Zum Schluss: Ich hoffe Sie missverstehen meine Erklärungen nicht als eine Form des Marketings: ich habe nichts, aber wirklich nichts zu verkaufen (weder mein Whiteboard noch meinen Nachhilfeunterricht, denn beides ist kostenlos erhältlich). Ich habe lediglich das Bedürfnis, meinen Schülern und mir selbst für den Online-Nachhilfeunterricht eine möglichst gute Arbeitssituation zu schaffen. Dass ich mich dabei zu Trade-Offs gezwungen sehe ist eine unerfreuliche Tatsache, an der ich weiter herumlaboriere, für die ich aber bisher keine bessere Lösung gefunden habe (nein, auch nicht JavaScript).
    Ich habe keinen Grund daran zu zweifeln, dass die Lösung Ihrer Firma (“Ihr Trade-Off”) im Vergleich zu anderen kommerziellen Online-Angeboten ganz ausgezeichnet gewählt wurde: nur wäre ich selbst für mein eigenes Angebot mit dieser Lösung entschieden nicht glücklich (aus den erwähnten Gründen).

  7. Vorstellung: Lektion 8 | nachhilfeanbieter.de/blog sagt:

    [...] dieser Vorstellung erlaubt: Solange Anbieter von Online-Nachhilfe wie Herr Gratzer und auch zuletzt Herr Schmidt die neuen Möglichkeiten von Web 2.0 testen und für ihre Unterrichtskonzeption [...]

  8. Jürgen Schmidt sagt:

    Sehr geehrter Herr Stapfer,
    wir leisten derzeit wohl alle noch Pionierarbeit im Bereich Online-Nachhilfe im deutschsprachigen Bereich. Welches Konzept sich durchsetzen wird, werden wir sehen.
    Ich habe eben Ihre Bemerkungen zu Dr. Bemke gelesen und finde Ihre Anmerkungen nicht besonders geschmackvoll. Dann auch auf Ihrer “Website” und bin erschrocken. Für mich ist das Thema hiermit ausgeschrieben, ich widme meine Zeit lieber der Weiterentwicklung unserer Plattform! Alles Gute, Jürgen Schmidt

  9. Christian Stapfer sagt:

    Sehr geehrter Herr Schmidt,
    der Name Dr. Bemke ist mir im Moment leider gänzlich fremd. Möglicherweise haben Sie den Namen verwechselt. Meinten Sie Dr. van Kessel? Oder Dr. Björn Benken? – Bemke, Benken, dies liegt nahe beisammen, aber ich kann mich nicht erinnern, etwas gar sooo Negatives zum Angebot von Dr. Björn Benken geschrieben zu haben.
    Was Ihr Erschrecken über meine “Website” betrifft: Sie sind der Erste, der mir etwas Derartiges mitteilt. Es würde mich daher sehr interessieren zu erfahren, um welche Art des “Erschreckens” es sich handelt.
    Leider scheint zur Zeit der Zugriff auf meine Homepage wegen Umbauarbeiten bei meinem Internetprovider gestört zu sein. Diese Störungen, die zu teilweise defekten Webseiten (mit fehlenden Bilder usw.) führen, habe aber mit der Qualität meiner Website gar nichts zu tun: allenfalls mit der Qualität des Angebots des grössten Breitbandanbieters der Schweiz…
    Da mein Angebot kostenlos ist, kann ich mir eine vollwertige (kommerzielle) Website leider nicht leisten und muss mich daher mit dem qualitativ geringerwertigen Weg über die Nutzung meiner kostenlosen, statischen Homepage begnügen.

  10. Sascha T. Gratzer sagt:

    Ich denke, im Nachgang an diese sehr interessante Konversation lässt sich Folgendes zusammenfassend feststellen:
    1. Technik muss den Anforderungen des Nachhilfeunterrichts folgen und nicht umgekehrt.
    2. Ziel der Online-Nachhilfe, wie auch der klassischen Nachhilfe, sollte es sein, bestehende Probleme bereits im Rahmen des individuellen Unterrichts auszuräumen und einen Prozess der Vertiefung beim Schüler zu initiieren.
    3. Die Möglichkeit, durchgeführte Unterrichtseinheiten per Video zu rekapitulieren, kann diesen Prozess unterstützen, jedoch eine eigenständige Vertiefung nicht ersetzen.
    LEKTION 8 setzt daher auf eine schlanke technische Infrastruktur in einer dem Schüler vertrauten Medienumgebung und maximale Vorbereitung des Unterricht.

  11. Christian Stapfer sagt:

    Sehr geehrter Herr Gratzer,
    es beruhigt mich nicht wenig, dass Sie dieser Diskussion etwas Positives abgewinnen konnten. (Wenn man Online-Nachhilfe verbessern will, kommt wohl nicht darum herum, offen über Probleme zu sprechen, die zur Zeit leider noch bestehen.)
    Zu Ihrem 1. Postulat, “Technik muss den Anforderungen des Nachhilfeunterrichts folgen und nicht umgekehrt”, habe ich mich gefragt, wie aus dieser Sicht meine obigen Argumente einzuschätzen sind.
    Da ich sehr “techniklastig” argumentiert hatte, könnte der (meiner Meinung nach ganz falsche) Eindruck entstehen, ich, “Techniker”, wolle anderen, den “Nachhilfelehrern”, vorschreiben, welche Werkzeuge sie verwenden müssten.
    Aber ich denke, das genaue Gegenteil ist der Fall: möglichst natürliche Eingabe und in der Darstellung auf Bildschirm und Papier ästhetisch ansprechende Handschrift scheint mir ein Wunsch zu sein, der vom Nachhilfeunterricht selbst kommt (und nicht etwa von “der Technik”). – Ich weiss wovon ich spreche: habe ich doch selbst von Herbst 2002 bis ca. Herbst 2007 mit einem externen Grafiktablett gearbeitet. Heute möchte ich um keinen Preis mehr auf den Schreibkomfort und die Darstellungsqualität auf einem Tablett-PC verzichten. Es ist mir rückblickend ein Rätsel, wie ich die Online-Nachhilfe so lange mit einem externen Grafiktablett überhaupt habe aushalten können… (Ich gebe jedes Jahr hunderte kostenlose Nachhilfestunden, einen grossen Teil dieser Zeit bin ich damit beschäftigt, auf das Whiteboard zu schreiben.)

    Genauso sind (scheinbare) Details des ins Whiteboard-bringen-könnens von weiterer Information aus der Sicht des Nachhilfeunterrichts möglichst so zu gestalten, dass keine unnötigen längeren Pausen (Bild als Datei speichern, Schaltfläche fürs Hochladen klicken, Datei mit Dialogbox langwierig auswählen, hochladen) entstehen. Solche Pausen unterbrechen den Rede- und Denkfluss auf sehr störende, die Natürlichkeit der Interaktion beeinträchtigende Weise. Erst beim Versuch, die meinen eigenen, ganz konkreten Online-Nachhilfeunterricht störenden Probleme irgendwie zu eliminieren, habe ich angefangen nach geeigneten “technischen” Lösungen für die in der obigen Diskussion von mir angesprochenen Probleme zu suchen.

    Von ganzem Herzen möchte ich Ihnen des Weiteren darin folgen, “eine schlanke technische Infrastruktur” zu verwenden. Wir wissen ja auch alle, dass ein grosser Teil der Nachhilfe nicht von kommerziellen Anbietern geleistet wird. Daher muss uns daran liegen, einzelnen, ganz auf eigene Faust arbeitenden Schülern, Studenten und Lehrern zu ermöglichen, ebenfalls qualitativ hochstehenden Online-Nachhilfeunterricht erteilen zu können.

  12. Jürgen Schmidt sagt:

    Widerruf und Richtigstellung
    Leider wurden auf diesem Portal immer wieder verleumderische Kommentare gepostet. Wir distanzieren uns ausdrücklich von den Inhalten der Kommentare, die teilweise – sogar unter meinem Namen – ab dem 23.07.10 auf Nachhilfeanbieter.de veröffentlich wurden.
    München, 22.10.10, Jürgen Schmidt für fit for school

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