Berliner Morgenpost: “Studenten sind gute Nachhilfelehrer”

Schlagwörter:, , , , , Finanzielles, Geld sparen, Marketing & Kunden gewinnen 26 Januar, 2009

heißt es heute morgen. Wie so oft bei Interviews ist diese Aussage nur ein kleiner Bestandteil des ganzen Artikels, der auch kommerzielle Nachhilfeanbieter in ein gutes Licht stellt. Zwei ganz wichtige Punkte aus diesem Interview möchte ich heute kurz diskutieren:

Mund-zu-Mund-Propaganda

Der Erziehungswissenschaftler Dieter Lenzen betont dabei zum Beispiel auch, dass “aber auch Verwandte, Nachbarn oder Freunde [wissen], wo es gute Nachhilfelehrer gibt. Die Mund-zu-Mund-Propaganda ist nicht zu unterschätzen.” Daher ist es ein wichtiger Punkt, dass Sie sich von zufriedenen Kunden unbedingt weiterempfehlen lassen sollten. Bieten Sie hier auch Anreize wie Gratis-Stunden oder eine (sinnvolle) Süßigkeit für Ihre Schüler.

Studenten sind gute Nachhilfelehrer

Falls Sie in einer Studentenstadt wohnen, in der es Lehramtsstudiengänge gibt, sollten Sie bei Ihrer Lehrersuche für das eigene Nachhilfeinstitut unbedingt auf Studenten zurückgreifen. Diese sind meist sehr engagiert, motiviert und kompetent! Und noch einen entscheidenden Vorteil bieten sie: Sie sind in der Anstellung sehr günstig. (Was Sie bei der Beschäftigung von Studenten beachten müssen, lesen Sie bei den Kollegen von akademie.de.)

 

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2 Kommentare zum Thema “Berliner Morgenpost: “Studenten sind gute Nachhilfelehrer””

  1. Markus Zeit sagt:

    Ich bin derzeit selber Sutdent und kann dies einfach nur bestätigen. Die Professoren verlieren aufgrund der Routine und häufigen Wiederholung den Blick aufs wesentliche. Studenten die z.B. bei uns an der FH ein Tutorium anbieten erklären es uns so wie es sein muss. Von der Schüppe auf in den Mund…

  2. Christian Stapfer sagt:

    Ich würde diese Aussage (“Studenten sind gute Nachhilfelehrer”) etwas abschwächen wollen zu: “Studenten sind oft (aber nicht immer) gute Nachhilfelehrer” und zudem anfügen, dass “ausgebildete Lehrer nicht unbedingt in *jedem* Falle gute Nachhilfelehrer sind”.
    Letztlich scheint mir, neben dem reinen Fachwissen, das spontane Beziehungsverhalten des Nachhilfelehrers von entscheidender Bedeutung zu sein, wohingegen in der Regel Kenntnisse blosser *Theorien* der Wissensvermittlung, wegen des Auseinanderklaffens von “theory espoused” und “theory in use”, von eher geringerer Bedeutung sein dürften. (Ich spreche hier von konventioneller Nachhilfe, nicht von ernsthafter *Lerntherapie*.)
    Apropos Fachwissen: ich vermute, habe es aber nicht nach allen Regeln der Statistik geprüft, dass Studenten der unteren Semester als Nachhilfelehrer für Gymnasiasten eher besser geeignet sind als Studenten der oberen Semester.
    Letztlich wird man sich auf das eigene Urteilsvermögen verlassen müssen: ist diese Zusammenarbeit für mich genügend produktiv oder nicht? Absolut zuverlässige, rein formale Kriterien dürften kaum zu haben sein.

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