“Wie sinnvoll ist Nachhilfe?”
Schlagwörter:nachhilfe, studien Aktuelles 15 Dezember, 2008… fragt das Hamburger Abendblatt heute und interviewt die Vorsitzende des Bundesverbandes Nachhilfe- und Nachmittagsschulen (VNN), Cornelia Sussieck. Ein paar interessante Aspekte des Artikels möchte ich hier gerne kurz zitieren:
“”Im Schnitt sind es 12 Prozent [der Schüler, die Nachhilfe nehmen]. Das hat sich in den vergangenen zehn Jahren nicht geändert.” Allerdings werden die Schüler jünger.” (Quelle)
“”Sinnvoll ist Nachhilfe, wenn die Schüler es auch wollen”, sagt VNN-Chefin Sussiek. Eltern sollten genau abklopfen, was hinter einem Leistungsabfall liegt und prüfen, welches Nachhilfe-Angebot das richtige ist: Gruppen- oder Einzelunterricht, wöchentliche Stunden oder Feriencamp. Nach Ansicht der Aktion Bildungsinitiative (Stuttgart) sollte Nachhilfe immer nur eine vorübergehende Phase sein (www.abi-ev.de).” (Quelle)
Das ist eine ganz wichtige Aussage! Genau so sollten wir Nachhilfe als deren Anbieter auch sehen! Die Kinder, die wir fördern, sind nicht Kinder von Eltern, die “ausgenommen” werden sollten, und denen quasi nichts anderes übrigbleibt als langfristige Nachhilfeverträge einzugehen! Mir ganz persönlich widerstrebt ein solches, kommerzialisiertes Verständnis von Schülerunterstützung, wie ihn die großen Franchise-Anbieter fahren. In dem Fall macht Nachhilfe nämlich nur eines: abhängig! Unter konkreter, engagierter Hilfe verstehe ich etwas anderes.
“Studien belegen den Erfolg der Extra-Stunden: “75 Prozent der Nachhilfeschüler sind erfolgreich und verbessern sich um ein bis zwei Noten”, sagt der Bielefelder Pädagogik-Professor Eiko Jürgens, der im vergangenen Jahr eine Studie über Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von Nachhilfe veröffentlicht hat.” (Quelle)
Mit dieser Aussage (trotz dass sie aus einer Studienkreis-Studie stammt) dürfen Sie, liebe Nachhilfeanbieter, natürlich auch werben. Bei Ihnen läuft es bestimmt sogar noch besser. ;-)
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4 Kommentare zum Thema ““Wie sinnvoll ist Nachhilfe?””
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15 Dezember 2008 um 10:45 Uhr
Das stimmt absolut. Menschen, denen ich un Schule, Ausbildung beholfen hab, haben sich immer wesentlich verbessert. Das liegt nicht unbedingt an mir, weil ich so toll bin, sondern vielmehr daran, weil ich in einer Eins zu Eins – Betreung wesentlich besser auf die Bedürfnisse des Schülers/Kunden eingehen kann als dies in einem Klassenverbund der Fall ist. :-)
15 Dezember 2008 um 11:23 Uhr
Hoffentlich hast du ihnen kein Grammatik und Rechtschreibung beigebracht :-P
15 Dezember 2008 um 13:50 Uhr
Ich stimmt Dir zu, Softwareentwickler. Auch ich erfahre dies regelmäßig.
15 Dezember 2008 um 20:14 Uhr
Das Hamburger Abendblatt bringt öfter mal interessante Artikel.
@Chris: Thema verfehlt: Setzen, Sechs!